Samstag, 19 of April of 2014

Archives from month » Juni, 2011

Sms Teekesselchen

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„Ich süd dich an“ steht auf meinem Handy-Display. Eine rätselhafte Ankündigung per sms. was soll ich mir darunter vorstellen? Das Gegenteil von: „Ich norde Dich ein?“ Aber ich bin doch keine Landkarte? Ich schreibe zurück: „Egal. Komm auf ein Aids vorbei.“ Super Einladung! Aber keine Absicht!

Der verwirrende Mit-Autor heißt T9. Er und seine Verwandten, die Worterkennungsprogramme der Mobilfunkbetreiber, mischen sich ein, wenn wir sms tippen. Wenn das ganze Alphabet auf neun Tasten gepfercht wird, kommt es einfach vor, dass gleiche Tastenkombinationen mehrere Worte ergeben können. Und das, was sie einem als erstes vorgeben, ist nicht immer das nahe liegendste.

Eilig gesimst flattert Merkwürdiges durch den Orkus.

„Bio im Bade! Trinke Zehn! Komm Buch!“ Read more »


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kuckuck ruft eierharfe

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Ein Blogklassiker: Die Suchbegriffe, mit denen wir gefunden wurden. In den letzten zwei Wochen. Ein kleiner Streifzug durch Menschliches und Allzumenschliches.

Auffällig ist die Haar-Fraktion. Neben einem in mehreren Varianten auftauchendem Hilferuf (?) Mutter schneidet Kind Haare ab wurde das Friseurfreunde Forum (ich hoffe, die haben auch ein Friseurhundefreunde Forum) gesucht,  behauptet: porsche schnitt haare (vielleicht bei Wetten dass??) und annähernd poetisch formuliert: die locken fielen auf den boden (ob das auch die Mutter war?).

Andere Suchphrasen machen durchaus neugierig, dem Thema ebenfalls nachzuspüren. jagd walter ulbricht etwa (und ja, ich habe es getan und folgendes Ulbricht-Zitat gefunden: Read more »


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Die Ehec-Vitaminverschiebung

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Die Zielgerade des Einkaufwagenrennens, das Förderband der Supermarktkasse, ist ein Ort des Vergleichs. Oft erwerben die Vordermänner und Hinterfrauen Dinge, die ich auch noch rasch gekauft hätte, würde sich nicht die Schlange im Rücken bereits unüberschaubar durch die Regale ringeln. So blicke ich ihnen sehnsüchtig nach, während sie in fremden Einkaufstüten verschwinden anstelle in der eigenen. Manche benachbarten Einkäufe sind beschämend. Man möchte dem freudlosen Einkauf der farblosen alten Jungfer einen sinnlich fetten Käse hinzufügen oder wenigstens Pudding. Man möchte dem Herrn mit der Jutetasche seine Kornflaschen entreißen. Andere benachbarte Einkäufe beschämen einen selbst, weil sie so vor überlegtem Einkauf und wohldurchdachter Bio-Gesundheit strotzen, dass man sich selbst als liederliches Konsumopfer fühlt.

So ein Warensortiment fuhr letzten Sonntag vor dem meinen Richtung Scanpiepsgerät. Read more »


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